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Puckjäger voller Tatendrang

Vereinsmanager des Bietigheim-Bissinger Schlittschuhclubs zieht positive Zwischenbilanz – Elf Teams im neuen Spielbetrieb 2017/18

Unabhängig vom erneut erstklassigen Abschneiden der unter der GmbH antretenden DEL 2-Profis  ist man auch bei dessen Mutterverein Schlittschuh-Club Bietigheim-Bissingen Steelers e. V. in diesen Tagen guter Dinge. Die Zwischenbilanz, die Vereinsmanager Gregor Rustige zieht, ist jedenfalls gespickt mit Pluspunkten.

Vorstandschaft, Geschäftsführung, Teams und Trainer ziehen demnach harmonisch an einem Strang und waren in der jüngsten Saison erfolgreich. „Unsere U 19 wurde Vizemeister in der DNL 2 und  unsere Schüler U 16 landeten in der Bundesliga deutschlandweit erstmals unter den Top-Acht-Teams und werden auch in der neuen Saison in der höchst möglichen Gruppe aufs Eis gehen“, freut sich der 30-jährige Stuttgarter auch über die vier erreichten DEB-Sterne und mehr Pluspunkte als im Vorjahr im Fünf-Sterne-Konzept des Deutschen Eishockey-Bundes. 

Bei inzwischen rund 700 Mitgliedern, elf Mannschaften im Spielbetrieb und gut 300 Nachwuchs-Puckjägern samt vier hauptamtlichen und einem halben Dutzend anderen Übungsleitern ist es Rustige, der „nebenher“ sein Sportmanagement-Studium mit dem Master krönen will, keinesfalls langweilig. Zu seinen meist zeitintensiven Aufgaben zählte Ende Juli/Anfang August auch das sehr gut gelaufene zweiwöchige 17. Porsche-Eishockey-Camp mit 120 Kindern aus nah und fern sowie hochkarätigen Trainern wie dem früheren Nationalspieler Ernst Höfner und Uli Liebsch, aber auch mit dem tollen Engagement von Steelers-Profis. Dank der sehr frühen Eiszeiten in Bietigheim war dieser Event überhaupt erst möglich.

Jetzt sind alle Akteure heiß auf die neue Saison 2017/18. Da die alte Halle erst Ende September zur Verfügung steht, ist die EgeTrans-Arena quasi rund um die Uhr belegt. Die Vorbereitung ist voll angelaufen. Auch bei der Ib unter dem neuen Trainer Philipp Hodul. Sie hatte mit ihrem 5:3-Erfolg über Ravensburg gleich einen vielversprechenden Auftakt. Die U 19 hat laut Manager von sechs Spielen nur eines verloren und die U 16 war für eine Woche gar in Finnland, um sich auf die neue Runde mit Auf- und Abstiegs-Regelung  einzustimmen. „Ich freue mich im Übrigen sehr, dass mit Leon Müller einer unserer Jugendspieler den Sprung in die 1. Mannschaft geschafft und für die großen Steelers in Dornbirn sogar ein Tor geschossen hat“, sagt Gregor Rustige.

Am jetzigen Samstag starten die U 19 (zuhause gegen Deggendorf), die U 16 (in Landshut) und die U 14 (zuhause und in Schwenningen). Bald geht es auch für die Bietigheim-Bissinger Damen wieder los. Unter dem Coaching des einstigen Steelers-Asses Mariusz Piasecki wollen sich die rund 20 Eishockey-Spielerinnen weiter in der Frauen-Liga etablieren.

Allerdings gibt es am Rande der Bande für den Schlittschuh-Club und somit besonders auch für dessen engagierten Vereinsmanager noch knifflige, bedeutende andere Herausforderungen. Allen voran das Anpeilen des fünften DEB-Sterns, was aber mit dem Fehlen eines Internats zusammenhängt. „Wir haben die sehr große Hoffnung, dass dieses zusammen mit den SG-Handballern erwünschte Projekt bei der Stadt wie zugesagt intensiv weiterverfolgt wird“, erinnert Rustige an den Neubau zwischen Judo-Club-Heim und  TSV-SportQuadrat. Verstärkt will der SC nun auch in die Schulen gehen, um mit ihnen zu kooperieren.

WCH

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