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Bittere 3 Punkte für die Steelers U17 in Nürnberg

Am vergangenen Samstag stand für die Steelers U17 das letzte Spiel in der Hauptrunde auf dem Plan und die Reise führte nochmals nach Nürnberg. Die Teilnahme in der Aufstiegsrunde hatten sich beide Teams bereits frühzeitig gesichert, doch wollten die Steelers nach den letzten Niederlagen gegen die Young Ice Tigers diese Partie nochmals für sich entscheiden.

Motiviert startete das Team von Adam Borzecki ins Spiel und machte gleich ordentlich Druck. Sogleich wurde das Tor der Gastgeber unter Beschuss genommen und auch trotz einer frühen Strafe gegen die Steelers behielten diese den Zug zum Tor bei. Direkt nach Ablauf der Strafzeit war es Otis Knecht, der sich den Puck schnappte und gnadenlos zum 0:1 einnetzte. Danach war Nürnberg besser sortiert und ließ nicht mehr viel zu, so dass das erste Drittel mit diesem Ergebnis zu Ende ging. Nach der Pause gestaltete sich das Spiel zunächst ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten und es ging flott hin und her. Michi Herz im Tor der Steelers parierte sicher und auch der Nürnberger Goalie konnte einige Angriffe entschärfen. Doch dann musste er nach einer kurzen Unstimmigkeit vor seinem Tor die Scheibe erneut aus dem Netz fischen, nachdem Alexandru Petrache diese auf Vorlage von Otis Knecht über die Linie gebracht hatte. Nur kurze Zeit später wurde der Vorsprung sogar noch weiter ausgebaut, als Calvin Fischer nach Zuspiel von Joshi Rust einen Alleingang erfolgreich abschließen konnte und Nürnbergs Schlussmann chancenlos war. Eine Strafzeit wieder gegen die Gäste wussten die Young Ice Tigers nicht zu nutzen und so ging es mit einem recht deutlichen 0:3 in die zweite Pause. Im letzten Drittel war schnell klar, dass die Gastgeber dieses Ergebnis nicht stehen lassen wollten. Gleich setzten sie sich vor dem Tor der Steelers fest und nutzten dann die erste Möglichkeit für den Anschlusstreffer. Bietigheim gab sich jetzt aber nicht geschockt und spielte konzentriert weiter. Trotz einiger gegen die Steelers ausgesprochene Strafen stellte sich der Erfolg für die Nürnberger nicht sofort ein. Erst eine Strafe kurz vor Ende des Drittels gegen beide Teams brachte etwas mehr Platz auf dem Eis und nach einem wilden Getümmel vor dem Tor von Michi Herz konnte das 2:3 bejubelt werden. Jetzt drängte Nürnberg auf den Ausgleich, doch brachten die Steelers das Ergebnis über die Zeit und sicherten sich die letzten 3 Punkte. Die Freude über den Sieg wurde jedoch nach dem Spiel zunichte gemacht, als die Situation auf dem Eis nach einer unfairen Aktion eines Nürnberger Spielers beim Shake-Hands eskalierte. Gegen beide Teams hagelte es im Anschluss Disziplinarstrafen. Leider traf es hier auf beiden Seiten auch unschuldige Spieler, der Verursacher auf Nürnberger Seite hingegen blieb unerklärlicherweise straffrei. Während Nürnberg immer noch Spiele in der Hauptrunde vor sich hat, treffen die Bestrafungen die Steelers doppelt hart, da dadurch im ersten Aufstiegsspiel einige Spieler zum Zuschauen verurteilt sind. Eine geschlossene Mannschaftsleistung wird notwendig sein, um die Ausfälle zu kompensieren und hier einen guten Start zu erwischen. Das Team hofft auf kräftige Unterstützung ab 14./15. März 2020 bei den Relegations-Spielen zur Division I.

EHC Nürnberg vs. SC Bietigheim 2:3 (0:1/0:2/2:0)

Strafen Nürnberg   +  4  (+ 3 x 5 + 20 Spieldauer Disziplinarstrafe)

Strafen Bietigheim + 10 (+ 3 x 5 + 20 Spieldauer Disziplinarstrafe)

 

Manuela Horter

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