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Vereinsmanager Gregor Rustige

Heute stellen wir unseren Vereinsmanager vor.

Ein Fachmann mit Visionen

Dynamisch, jung und offen: Mit diesen Attributen managt der 29-jährige Gregor Rustige seit dem 1. Juli die Eishockey-Teams der Bietigheim Steelers.

 

Personelle Dimensionen sowie immer schwierigere und umfangreichere Aufgabenfelder führen bei vielen Amateur-Clubs dazu, ihre Geschäfte von hauptamtlichen Kräften führen zu lassen. So ist es aktuell auch beim rund 700 Mitglieder zählenden örtlichen Eishockey-Club Bietigheim Steelers, der mit dem 29-jährigen Gregor Rustige inzwischen einen Insider verpflichtet hat. Hans-Günther Neumann, der Präsident des Vereins, hat den jungen Mann an die Enz gelockt.  „Das Angebot, als Vereinsmanager beim SC, einem der renommiertesten Eishockeyvereine Deutschlands, einsteigen zu können, war zu groß“, begründet der Stuttgarter den Wechsel ins Ellental.

Als Vereinsmanager leitet er die Geschäftsstelle und organisiert somit das Tagesgeschäft des Vereins. Darüber hinaus fungiert er als Ansprechpartner für die städtischen Einrichtungen, die Fach-Verbände, den Hauptsponsor Porsche sowie die beiden weiteren großen Förderer des SC Alwa und die FMP software & process engineering GmbH. „So kann ich den Vorständen, die ihre Tätigkeit alle im Ehrenamt ausüben, einiges an Arbeit abnehmen beziehungsweise auch viele Dinge beschleunigen; dies mit dem Hintergrund, den Verein ein kleines Stück professioneller aufzustellen“, erläutert Rustige seine Position, die mit den Profis, also den Akteuren der GmbH, nur indirekt zu tun hat.

Der SC-Manager: „In das operative Geschäft der GmbH bin ich in der Regel nicht eingebunden. Das brauche ich auch nicht – die GmbH ist an dieser Stelle mit Volker Schoch sehr gut aufgestellt. Allerdings gehören Verein und GmbH zusammen, daher gibt es natürlich Überschneidungen, die es mit der GmbH abzustimmen gilt. Beispielsweise, wie die Profis unser wöchentliches Nachwuchstraining unterstützen können.“ Mittelfristig hat der Neue die Vision, die organisatorischen Weichen so zu stellen, dass der SC die Voraussetzungen schafft, um als Fünf-Sterne-Ausbildungsclub des DEB zertifiziert zu werden. Und sportlich wolle man gerne in die DNL 1.

„Ganz aktuell müssen wir leider auf unseren Chef-Trainer Markus Eberl verzichten, der uns nach nur einem Jahr wieder verlassen wird, da er künftig auf der Karriereleiter weiter nach oben klettern möchte. Er wird nun Landestrainer des EBW. Das“, bedauert Rustige, „war für den Verein eine sehr schwierige Situation, so kurz vor dem Saisonstart den Chef-Trainer ziehen lassen zu müssen. Aber das zeigt, dass Bietigheim für Trainer ein sehr gutes Sprungbrett nach oben ist, da Markus Eberl nun nach Uli Liebsch der zweite Trainer ist, der uns Richtung Fachverband verlässt. Auf diesem Weg möchte ich Markus Eberl für sein Engagement für den SC Bietigheim-Bissingen Steelers e.V. danken und wünsche ihm alles Gute.“

Rustiges Befinden? „Ich fühle mich, soweit man das nach knapp zwei Monaten beurteilen kann, sehr wohl. Ich bin vom Vorstand über die Jugendleitung bis hin zu den Trainern und Betreuern sehr gut aufgenommen worden, was mir den Start in Bietigheim erleichterte“, freut sich  der Manager, der bis zur Saison 2006/2007 unter Uli Liebsch und Corrado Micalef im Profikader der Steelers gespielt hat und im Jahr zuvor mit den Junioren Deutscher Meister geworden war, über das gute Klima.

Bleibt bei einem solchen Fulltime-Job noch Zeit für Hobbys? Gregor Rustige: „Ich spiele bei den Sportfreunden Stuttgart Fußball, aber aktuell kommt das leider zu kurz. Ab und an, wenn es unseren Amateuren an einem Torhüter mangelt, gehe ich auch mit ihnen aufs Eis. Das macht immer noch viel Spaß. Die Truppe ist sehr homogen und das Leistungsniveau ist sehr gut. Was nicht zuletzt an den vielen ehemaligen Profis, wie Marcel Neumann oder Marco Windisch, liegt, die dort spielen.“

Recht zufrieden mit der neuen Situation ist auch Vereinschef Hans-Günther Neumann: „Die Verpflichtung von Gregor Rustige, den ich schon lange kenne, und der bei uns groß geworden ist, bedeutet einen weiteren wichtigen Schritt zur Professionalisierung unserer Vereinsarbeit.“

 

wch

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