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Stellungnahme zum Lizenzierungsverfahren der DEL2

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Stellungnahme zum Lizenzierungsverfahren der DEL2

Bietigheim-Bissingen, 01.07.2020

 

Liebe Mitglieder, liebe Steelers-Fans, liebe Eishockey-Freunde,

 

auch wir waren geschockt als wir heute Morgen um 10.42 Uhr die Meldung erhalten haben, dass das Lizenzprüfungsverfahren zu einem negativen Ergebnis für die Lizenzierung in der DEL2 gekommen ist. Wochenlang wurde hart daran gearbeitet. Es wurde um Sponsoren gekämpft, es wurde jeder Stein umgedreht, um die entsprechenden erforderlichen Unterlagen und Regularien zu erfüllen. Bis zum Schluss waren wir, auch in Abstimmung mit den am Prüfungsverfahren verantwortlichen Personen, davon überzeugt das wir die Lizenz und somit die Spielberechtigung für die Saison 2020/2021 erhalten. Auch wir müssen nun erst einmal den Schock verdauen und die Situation analysieren, um dann notwendige und sinnvolle Schritte in die Wege zu leiten. Die Hoffnung stirbt auch hier zuletzt.

Selbstverständlich können wir bei allen Fans und Freunden des Eishockeys in Bietigheim die Enttäuschung und Frustration verstehen. Auch sämtliche Jungs und Mädels die im Jugend- und Hobby-Bereich stets mit Stolz das Steelers-Emblem tragen, sind momentan erst einmal verwundert und enttäuscht.

Nichtsdestotrotz möchten wir aber auch einige Dinge in aller Deutlichkeit darstellen: Zu keinem Zeitpunkt konnten und können wir in diesem Lizenzierungsverfahren ein Fehlerverhalten unseres Geschäftsführers, Volker Schoch, erkennen. In einem unermesslichen Rahmen hat er die letzten Tage und Wochen darum gekämpft, sämtliche Auflagen und Erforderlichkeiten im Rahmen der Lizenzierung zu erfüllen. Der Aufsichtsrat der Steelers GmbH war zu jedem Zeitpunkt in vollem Umfang über alle Vorgänge und Belange informiert und eingebunden. Weder formale Fehler noch irgendein Fehlverhalten führten zu dieser Situation. Es ist für uns sehr befremdlich in welcher Art und Weise nun in der Öffentlichkeit Kommentare abgegeben werden. Ein großer Teil hiervon entbehrt jeglicher Grundlage und ist einfach unwahr. Sachliche und fairer Kritik ist uns sehr wichtig, nur so können wir uns als Organisation gemeinsam weiterentwickeln. Wir verstehen auch wenn hier oder da mal eine Wortwahl nicht „ganz korrekt“ ausfällt. Aber es entspricht einfach nicht unserem sportlichen Verständnis in welcher Art und Weise hier Meinungen vertreten werden und Anfeindungen geäußert werden. Verbale Tiefschläge „unter der Gürtellinie“ sind Dinge, die wir schon unseren „Kleinsten“ auf dem Eis verbieten. Auch dort gilt das Motto: „Kämpferisch hart mit dem Gegner aber immer sportlich fair und respektvoll“ Das würden wir uns auch hier wünschen.

Fakt ist, dass es in Zeiten einer Corona-Krise extrem schwer ist Sponsoren davon zu überzeugen, Geld zu investieren. Zu einem Zeitpunkt, zu dem dir keiner sagen kann, wie und in welchem Umfang ein geregelter Spielbetrieb mit Zuschauern möglich ist. Zu einem Zeitpunkt in dem du nicht deine vereinbarte Eiszeit in der Eishalle bekommst. In einer Zeit in der viele Personen im privaten und geschäftlichen Bereich nicht wissen, wohin die Reise geht. Auch wenn die sogenannten Altlasten vor Zeiten dieser Corona-Pandemie entstanden sind, so ist es doch in diesen ungewissen Zeiten extrem schwer Menschen und Investoren davon zu überzeugen uns zu unterstützen. Während in der DEL und sämtlichen anderen Sportarten in Deutschland und Europa angepasste Regelungen in den Lizenzierungsverfahren vereinbart wurden, blieb die DEL2 stur bei den vereinbarten Regularien. Die Erteilung der Lizenz an die 13 anderen Standorte freut uns außerordentlich. Auch wir waren der Meinung, dass die von uns vorgelegten und eingereichten Papiere und Unterlagen die Anforderungen erfüllen. Der Aufsichtsrat der DEL2 kam zu einem anderen Ergebnis.

Aber wir wären nicht Steelers, wenn wir nun aufgeben würden. Nein, das machen wir nicht. Wir lieben diesen Sport. Wir sind überzeugt, dass eine Liga mit 14 Mannschaften, eine DEL2 mit dem Standort „Bietigheim Steelers“ besser ist, als das was nun angedacht ist. Wir glauben nicht, dass am Ende das letzte Komma wichtiger ist, als der unermüdliche Einsatz einem Eishockeystandort und damit die gesamte Sportart voranzutreiben. Deshalb werden wir einen kühlen Kopf bewahren und nun in aller Klarheit und Deutlichkeit alles Mögliche in Bewegung setzen, weiter Bestandteil dieser Liga zu sein. Der Schaden für Bietigheim, die Liga und auch den Eishockeysport wäre aus unserer Sicht einfach zu groß, als dass wir hier kampflos aufgeben können. Selbstverständlich brauchen wir aber dafür weiterhin treue Fans, potente Geldgeber und Sponsoren, eine Stadt die den Sport und das notwendige Umfeld unterstützt. Für all das werden wir gemeinsam weiterkämpfen. Das ist versprochen. Wir hoffen auf eure Unterstützung.

 

Sportliche Grüße

 

Christoph Heinzmann, Präsident SC Bietigheim-Bissingen Steelers e.V.,

gemeinsam mit dem Vorstand

 

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