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Punkteteilung für die Steelers U17 beim Mannheimer ERC

Zum letzten Auswärtswochenende der Hauptrunde reiste die Steelers U17 nach Mannheim. Gegen das aktuelle Tabellenschlusslicht waren keine leichten Spiele zu erwarten, da die Mannheimer dringend ihr Punktekonto verbessern mussten, um dem drohenden Abstieg zu entkommen.

Im ersten Spiel am Samstagabend waren beide Mannschaften trotz der recht späten Anspielzeit hellwach und legten mit viel Tempo und Zug zum Tor los. Einige schöne Kombinationen konnten die Steelers nicht erfolgreich abschließen, da sich der Mannheimer Goalie partout nicht überwinden ließ. Auf der anderen Seite behielt Michi Herz ebenfalls die Nerven, als die Gastgeber immer mehr Druck machten und sich vor seinem Tor immer wieder festspielten. Strafen auf beiden Seiten konnten ebenfalls nicht für den Führungstreffer genutzt werden und so ging es torlos in die erste Pause. Das zweite Drittel startete unverändert. Beide Teams stürmten weiter und es war nur eine Frage der Zeit, wann endlich der erste Treffer fallen würde. Schließlich brachte eine kurze Orientierungslosigkeit der Mannheimer vor ihrem Tor den Führungstreffer für die Gäste. Marceli Stanczyk erkannte den freien Puck und schob ihn zum 0:1 über die Linie. Der MERC zeigte sich dennoch wenig beeindruckt, behielt sein flottes Spiel bei und Michi Herz musste mehrfach zaubern. Die Steelers erspielten sich zwar auch immer wieder gute Chancen, brachten die Scheibe jetzt aber einfach nicht im Tor unter. Selbst eine doppelte Überzahl gegen Ende des zweiten Drittels konnten sie nicht für einen Ausbau der Führung nutzen. Die Gastgeber verteidigten mit Mann und Maus und ihr Goalie erwies sich als sicherer Rückhalt. Ohne weitere Treffer endete das Mitteldrittel. Die letzten 20 Minuten sollten die endgültige Entscheidung bringen. Mannheim lief nach wie vor auf Vollgas und jetzt lag der Ausgleich in der Luft. Nach einem weiteren Angriff waren die Steelers machtlos und ihr Goalie musste das erste Mal hinter sich greifen. Obwohl die Steelers gut dagegenhielten und auch immer wieder Schüsse aufs Tor der Mannheimer brachten, schien das Glück heute nicht auf ihrer Seite zu sein. In der Chancenverwertung machten es die Gastgeber besser und versenkten wenig später den Puck zur Führung im Bietigheimer Netz. Beflügelt vom Jubel auf der Tribüne ließen sie sogar in den letzten Minuten noch das 3:1 folgen. Die Steelers nahmen jetzt zugunsten eines weiteren Feldspielers ihren Goalie vom Eis, konnten aber das Ergebnis am heutigen Tag nicht mehr verändern. So sicherte sich der aufopferungsvoll kämpfende MERC die 3 Punkte im ersten Spiel.

Mannheimer ERC vs. SC Bietigheim (0:0/0:1/3:0)

Strafen Mannheim + 6 / Strafen Bietigheim + 4

 

Am Sonntag startete das zweite Spiel zu ungewohnt früher Zeit. Doch trotz der recht kurzen Nacht schienen alle fit zu sein und es ging wieder mit ordentlich Tempo los. Aber wie schon beim gestrigen Spiel waren auch die Goalies gleich auf dem Posten und so wollte kein frühes Tor fallen. Das halbe Drittel war bereits gespielt, da rappelte es dann doch im Tor der Gastgeber. Auf Zuspiel von Emil Palmer und Darren Veihelmann traf Alexandru Petrache zum 0:1. Anschließend durften beide Teams einen Spieler auf die Strafbank schicken, aber das 4 gegen 4 brachte außer mehr Platz auf dem Eis keine zählbare Veränderung. Dafür sorgte wieder in Vollbesetzung wenig später Nico Horter, der nach schönem Zuspiel von Adam Zoweil einnetzte. Der MERC blieb weiter dran, konnte aber eine Strafzeit gegen die Steelers nicht nutzen und so endete das erste Drittel 0:2. Nach der Pause drängten die Mannheimer weiter auf den Anschlusstreffer und Lucas König im Bietigheimer Tor wurde gleich mehrfach gefordert. In einer erneuten Überzahl machten es die Gastgeber jetzt besser und der Puck zappelte dann doch im Netz der Gäste. Der MERC pushte nun gewaltig und hielt die Steelers immer wieder im eigenen Drittel fest. Nicht konsequent genug in ihren Aktionen konnten sie den Ausgleich und wenig später sogar die Führung der Mannheimer nicht verhindern. Mit einem 3:2 ging es in die zweite Pause und der MERC schnupperte wieder an den 3 Punkten. Das letzte Drittel mussten die Steelers in Unterzahl beginnen, da sie sich vor der Pause noch eine Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis eingefangen hatten. Doch trotz Unterzahl legten sie motiviert los und mutig setzte Anton Sproll von der blauen Linie einen Schuss aufs Mannheimer Gehäuse, in dem Puck dann auch prompt am etwas überraschten Goalie vorbei einschlug. Wenig später bot sich für den MERC erneut die Chance zum Ausgleich, da sich die Reihen nach Strafen gegen beide Mannschaften etwas gelichtet hatten. Wieder in Unterzahl war es aber ein weiteres Mal Anton Sproll, der die Mannheimer erstarren ließ, als er den Puck gut behauptete und letztendlich den Goalie erfolgreich zur 3:4 Führung auszockte. Die immer noch bestehende Überzahl konnten die Gastgeber jetzt nicht nutzen und etwas Frust breitete sich aus. Nach einem kleinen Austausch von „Freundlichkeiten“ setzte es erneut Strafen auf beiden Seiten und der MERC nahm in einem letzten Versuch, das Spiel zu drehen, seinen tapferen Goalie vom Eis. Zunächst hatten sie noch Erfolg, doch dann fand ein Schuss von Adam Zoweil auf Zuspiel von Nico Horter den Weg ins Tor und besiegelte den Erfolg der Gäste. Mit 3:5 mussten sich die Mannheimer heute den Steelers geschlagen geben und so teilte man sich nach zwei spannenden Spielen die Punkte an diesem Wochenende.

Mannheimer ERC vs. SC Bietigheim (0:2/3:0/0:3)

Strafen Mannheim + 8 / Strafen Bietigheim + 16

 

Manuela Horter

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