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Durchwachsenes Wochenende für die Steelers U17

Zwei Spiele beim EC Peiting standen für die U17 der Steelers am letzten Wochenende auf dem Plan. Die bisherigen beiden Begegnungen konnten die Bietigheimer sehr deutlich für sich entscheiden; trotzdem reiste man mit gemischten Gefühlen nach Bayern.

Das Samstagsspiel begann zunächst recht ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten, doch schnell wurde klar, dass Peiting kein leichter Gegner werden würde. Ein flotter Konter bescherte den Gastgebern auch prompt nach wenigen Minuten die Führung. Die Steelers waren jetzt gewarnt und nun besser auf der Hut. Doch obwohl sie mehr Druck auf das Peitinger Tor machten, wollte der Puck nicht an der hellwachen Torfrau vorbei. Erst gegen Ende des Drittels wurden die Bemühungen der Gäste belohnt und Otis Knecht konnte nach Vorlage von Darren Veihelmann die Scheibe zum verdienten Ausgleich versenken. Anschließend mussten die Hausherren noch eine Strafe hinnehmen, die Bietigheim aber nicht zu nutzen wusste und so ging es mit einem 1:1 in die erste Pause. Die Steelers starteten schwungvoll ins Mitteldrittel und setzten gleich wieder einige Schüsse in Richtung gegnerisches Tor. Die Gastgeber brachten die Bietigheimer jedoch durch ihr kampfbetontes Spiel

immer mehr aus dem Konzept und so gelang ihnen in diesem Drittel insgesamt nicht viel. Die Bayern verbrachten zwar viel Zeit auf der Strafbank, schafften es aber trotzdem, einmal mehr den Schlussmann der Steelers, Wotan Knecht, zu überwinden. Als die Bietigheimer Abwehr nicht konsequent genug vor dem Tor verteidigte, fiel gegen Ende des Drittels das 2:1. Im Schlussdrittel setzten die Gäste wieder mehr nach und drängten nun auf den Ausgleich. Schließlich brachte ein direkt verwandelter Fernschuss das 2:2 durch Adam Zoweil und ließ wieder Hoffnung aufkommen. Die Steelers erspielten sich weitere Chancen, doch das Glück war heute nicht auf ihrer Seite und die Führung blieb aus. Peiting setzte nun auch alles daran, sich die in greifbare Nähe gerückten 3 Punkte zu sichern und nutzte einen energischen Angriff, um die Bietigheimer zu überrumpeln und tatsächlich zur 3:2 Führung einzunetzen. Die verbleibende Zeit mühten sich die Gäste um den erneuten Ausgleich, doch die Hausherren waren nicht gewillt, diesen erneut zuzulassen. Auch eine Auszeit kurz vor Ende und die Herausnahme von Goalie Wotan Knecht zugunsten eines weiteren Feldspielers vermochte die Niederlage an diesem Tage nicht verhindern und Peiting durfte sich als Sieger feiern.

 

EC Peiting vs. SC Bietigheim 3:2 (1:1/1:0/1:1)

Strafzeiten Peiting + 12 / Bietigheim + 2

 

Für die zweite Begegnung an diesem Wochenende hatten sich die Steelers deutlich mehr vorgenommen und gingen motiviert in die Partie. Mit mehr Selbstbewusstsein starteten sie sogleich einige Angriffe auf das Peitinger Tor. Eine Strafe bremste den Eifer jedoch schnell und der Goalie der Steelers, Michi Herz, geriet gleich unter Beschuss. Und prompt nutzte Peiting die Überzahl aus und der Puck zappelte zum 1:0 im Netz. Dieses Mal ließen sich die Gäste aber nicht aus der Ruhe bringen und spielten konzentriert weiter. Der Puck lief deutlich besser als am Vortag, aber der Peitinger Goalie war auf dem Posten und hielt die Führung für seine Mannschaft fest. Gegen Ende des Drittels schnappte sich Kevin Dibrov die Scheibe, zockte die Bayern schwindelig und letztendlich musste deren Goalie doch hinter sich greifen. Mit der Freude war es bei den Steelers aber gleich wieder vorbei, als die Hausherren noch in derselben Minute die Führung wieder herstellten. Mit 2:1 ging es auch in die erste Pause. Das zweite Drittel begann durchwachsen für die Bietigheimer. Die Abstimmung zwischen den Spielern ging hin und wieder verloren und auch einige gegen die Gäste ausgesprochene Strafen hemmten den Spielfluss doch deutlich. Eine Unachtsamkeit vor dem Tor der Steelers bescherte den Hausherren dann sogar etwas unverhofft den nächsten Treffer und sie durften das 3:1 bejubeln. Bietigheim gab aber nicht auf und erarbeitete sich weitere Chancen. Eine Überzahl konnten sie zwar nicht nutzen, aber anschließend brachte Nico Horter den Puck aufs Tor und Simon Pawelski erzielte den Anschlusstreffer, als der vom Peitinger Goalie schon sicher geglaubte Puck frei zum Einschuss vor der Linie lag. Das Schlussdrittel sollte nun die Entscheidung bringen. Entschlossen kamen die Steelers aus der Kabine und drängten sogleich auf den nächsten Treffer. Doch wie so oft an diesem Wochenende war ihnen das Glück nicht hold und der Jubel blieb aus. Peiting verteidigte auch mit aller Kraft und nachdem Marceli Stanczyk bei einem Angriff zu Fall gebracht worden war, bot sich den Gästen die Chance zum Ausgleich durch den gegebenen Penalty. Aber der Goalie der Hausherren war auf dem Posten und so blieb es zunächst beim 3:2. Bietigheim machte jetzt weiter Druck, traf zwar zunächst wieder nur den Pfosten, doch dann saß der zweite Nachschuss von Calvin Fischer zum 3:3. Der Ausgleich brachte die Peitinger etwas aus dem Konzept und die Steelers witterten nun ihre Chance. Sie blieben am Drücker und nachdem sich Otis Knecht schön durchgesetzt hatte, netzte Marceli Stanczyk zur Führung ein. Diese geriet nochmals kurz ins Wanken, als das Team von Adam Borzecki eine 2+2 Minuten Strafe hinnehmen musste. Michi Herz ließ aber keinen weiteren Treffer zu und fast wäre die Partie ereignislos zu Ende gegangen. Aber nach einem harmlosen Rempler in der letzten Spielminute eskalierte die Situation auf dem Eis und die Fäuste flogen heftig auf beiden Seiten. Beide Strafbänke waren anschließend sehr gut gefüllt und letztendlich tickte die Uhr dann doch zu Gunsten der Steelers herunter, die hart erarbeitete 3 Punkte aus diesem Wochenende mit nach Hause nehmen konnten.

EC Peiting vs. SC Bietigheim 3:4 (2:1/1:1/0:2)

Strafzeiten Peiting + 16 (+ 10 Disziplinarstrafe) / Bietigheim + 24 (+ 10 Disziplinarstrafe)

 

Manuela Horter

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