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Vorbericht zum Finale der Amateure

Am heutigen Samstag, 10.03.2018 um 15:15 Uhr starten die Amateure der Steelers in das Finale um die Meisterschaft in der Regionalliga Südwest. Gegner sind die Eisbären Eppelheim.

Die Eisbären aus Eppelheim schlossen die Hauptrunde als Tabellen Dritter ab. Dabei spielten beide Teams dreimal gegeneinander. Beim ersten aufeinander treffen siegte die Steelers Amateure mit 2:1. Das zweite Spiel konnten die Eisbären mit 3:1 für sich entscheiden. Spiel drei gewannen wiederum die Steelers Amateure mit 2:3.

Im Vorfeld haben wir uns mit Kapitän Mathieu Wöhrle (MW) und Coach Philipp Hodul (PH) unterhalten.

 

Hallo Mathieu, wie fühlt man sich als Kapitän der Amateure, wenn man dann gleich in seinem ersten Jahr das Finale bestreiten darf?

MW: Hallo, ich wurde gewählt und fand es unglaublich toll das Vertrauen der Jungs zu bekommen. Es hat mich unglaublich stolz gemacht, vor allem weil ich mit Sicherheit nicht der stärkste Spieler im Team bin. Ganz wichtig zu erwähnen wären auch Timo Heintz und Marco Windisch, die ebenso von den Jungs gewählt wurden und tolle Assistenten sind.

 

Wie hat es sich angefühlt nach der doch sehr durchwachsenen Saison 16/17 auf einmal so erfolgreich zu sein?

MW: In der Saison 16/17 war nach dem Trainerwechsel die Motivation und der Ehrgeiz weg, Philipp hat mit neuem Schwung dem Team neues Leben und vor allem Spirit gegeben. Letztes Jahr hat einiges gefehlt beim Team. Da muss ich mir auch selber an die Nase fassen. Mit den Neuzugängen und dem neuen Trainer kam neuer Schwung in die Kabine. Seit dem Sommer arbeiten wir gemeinsam an diesem Ziel, die Meisterschaft nach Bietigheim zu holen. Jeder Einzelne im Team ist sich seiner Aufgaben bewusst und trägt seinen Teil zum Erfolg bei.

 

Du bist nicht nur der Kapitän, sondern auch einer der ältesten im Team. Wie ist es für dich in einem Team zu spielen, wo auch sehr viele recht junge Spieler aus der DNL2 integriert werden?

 

MW: Für mich ist es schön zu sehen, dass es möglich ist mit einer jungen Mannschaft die motiviert und ehrgeizig ist erfolgreich zu sein. Die Jungen wollen „Senior Eishockey“ spielen und geben alles um auch Eiszeit zu bekommen. Die Jugendarbeit im Verein ist wichtig für die Zukunft, wichtig für das Team und für den Standort. Wir sehen ja das es richtig ist den Jungs das Vertrauen zu schenken. Man kann es ablesen aus der Kontinuität bei den Ergebnissen. Wir haben in jedem Spiel immer Jungs aus dem Juniorenbereich dabei und sind ja durchaus erfolgreich durch die Saison gekommen.

 

 

Was ist deiner Meinung nach für den Erfolg wichtig gewesen?

MW: Wir treffen uns auch außerhalb der Eishalle, sowohl mit Aktivitäten die nicht direkt etwas mit Eishockey zu tun haben, aber auch bei Aktionen die Philipp plant um uns noch enger zusammen zu führen. Das alles empfinde ich als sehr positiv und sorgt dafür, dass ich gerne einen Großteil meiner Freizeit in den Erfolg der Amateure investiere.

 

Wie ist es in einer Mannschaft nur mit unbezahlten Spielern zu spielen?

MW: Es ist gut denke ich, es gibt keine Bevorzugung, keinen der anders behandelt wird. Egal welche Herkunft oder Alter, es geht um ein gemeinsames Ziel, keiner muss, aber alle sind da. Es geht um die Rolle die du ausfüllst und nicht ob du für deine Leistung auch die passende Kohle bekommst. Wir haben alle unsere Jobs, studieren oder gehen zur Schule. Da keiner was dafür bekommt, jeder aber was bringen muss, sind wir ein richtiges Team.

 

Was wäre es für ein Gefühl, wenn die Steelers Amateure Silber holen und der Pott nach Eppelheim geht?

MW: Das wird nicht passieren, das Ziel ist die Meisterschaft.

 

Welche Situation aus dieser Spielzeit wirst du so schnell nicht mehr vergessen?

MW: Unseren 7:2 Sieg in Heilbronn. Es war das zweite Spiel gegen die Eisbären, wir hatten kaum Spieler dabei und während dem Spiel mussten noch einige Jungs passen. Mit einem Mini Kader haben wir den Sieg geholt. Ab da wusste ich es; da geht was, wenn es gegen den Ligaprimus klappt, ist alles möglich.

 

Was war die bitterste Situation in der aktuellen Saison?

MW: Das Spiel in Zweibrücken, 2:7 verloren. Wir hatten aufgegeben, da waren wir kein Team und es musste sich was ändern. Wir haben drüber geredet, diskutiert und jeder hat versucht seine Fehler abzustellen. Danach haben wir nur noch einmal verloren, wir sind aufgewacht.

 

Was passiert, wenn wir den Pott holen?

MW: Es wird mit den Leuten gefeiert, die Teil am Erfolg haben und seit Jahren dafür arbeiten. Wie zum Beispiel Detlef Heintz unser Team Manager, aber auch Ilja oder unsere Masseurin Irina die uns immer wieder versorgt, wenn es mal schmerzt und zwickt.

 

Hallo Philipp, auch dich würden wir gerne einige Sachen fragen. Bist du zufrieden mit dem bis dato erreichten?

PH: Ja, ich bin sehr zufrieden! Vor allem wie sich die Mannschaft entwickelt hat finde ich toll. Ich denke der Erfolg ist auf die Einstellung der Jungs zurückzuführen. Wer ist bereit welchen Preis zu bezahlen und wer will den Weg gehen um gemeinsam unser Ziel zu erreichen. Die Jungs haben mir ganz klar vermittelt, dieses Ziel vor Augen zu haben und haben alles dafür getan.

 

Bist du auch etwas überrascht?

PH: Ja! Besonders der Zusammenhalt im Team, sowas habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Das fängt an bei Detlef, der jede freie Minute in die Amateure investiert und es geht weiter bei den Betreuern und Irina die immer für uns da sind. Aber auch das Engagement von zum Beispiel Vereinsmanager Gregor Rustige oder von Christoph Heinzmann der immer ein offenes Ohr für meine Anliegen hat. Vierzig Mann die zum Teil jung sind wie Robert Kneisler oder Fabjon Kuqi, aber auch einige ältere wie Andrej Kaufmann oder Mathieu Wöhrle, jeder fühlt sich als Teil des großen Ganzen und das beeindruckt mich immer wieder. Das gemeinsame Ziel sorgt für die richtige Einstellung.

 

Was hat dich am meisten beeindruckt?

MW: Da wiederhole ich mich gerne, es ist die sportliche Einstellung der Jungs. Keiner bekommt hier was dafür, im Gegenteil, jeder muss hier einiges bringen. Und trotzdem sind bei jedem Training, bei jedem Spiel die Jungs bis in die Haarspitzen motiviert.

 

Was hättest du als Coach im Nachhinein womöglich anders gemacht?

PH: Ich möchte immer besser werden und mich weiterentwickeln. Insbesondere muss ich lernen mich an der Bande emotional mehr zurück zu halten, um meinem Team nicht zu schaden, aber auch um ein gutes Vorbild zu sein. Nur mit Disziplin kommt man weiter, da muss auch ich noch an mir arbeiten.

 

Werden es zwei oder drei Spiele werden?

PH: Das ist ne schwierige Frage! Aber unabhängig davon, wie viele es schlussendlich werden, wir müssen sehen das wir zwei Spiele gewinnen. Wir werden alles dafür tun und sind bereit!

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