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Verrückter Sieg gegen die Maddogs - 7:4 Sieg in Mannheim

Gut zwei Reihen konnte Philipp Hodul am Freitag Abend mit auf die Reise in die SAP-Arena nehmen. Auf Grund einiger Verletzungen musste der junge Übungsleiter tief in seine obligatorische Trickkiste greifen, fand hier aber zumindest Cedric Platz, der einen freien Abend eintauschte gegen einen Einsatz für die Steelers Amateure und das, obwohl er am Sonntag schon wieder für seine eigene DNL verteidigen musste.

So versammelte sich eine überschaubare Anzahl von Spielern in der kleinen Kabine der mächtigen Arena der Hausherren, diese war aber gut motiviert und festen Willens, die zu vergebenden Punkte mit in den Mannschaftsbus zu laden.

Das Spiel startete aber ganz und gar nicht so, wie es sich die Gäste aus dem Ellental vorgenommen hatten. Der Tabellenletzte aus der Quadratenstadt spielte entgegen seiner Platzierung stark und aggressiv und machte es den Amateuren schwerer, als ihnen lieb war. In der elften Minute war dann Zahltag für die fleißigen Hunde, mit einem Doppelschlag sorgten die Hausherren für trübe Stimmung auf der Bank der Gäste. Zwei mal gelang es Artem Klein, den in dieser Situation nicht ganz so gut wirkenden Dominik Guris im Gehäuse der Amateure zu überwinden und seine Farben dadurch in Führung zu bringen. Die Rückantwort der Steelers folgte wenige Minuten später, als Timo Heintz nach Zuspiel von Marco Windisch und Kapitän Mathieu Wöhrle der Anschluss gelang. Aber auch hier fanden die Maddogs eine passende Antwort und der ehemalige Steeler Silvio Bruno stellte in der 17. Minute den alten Vorsprung und damit den Endstand des ersten Drittels wieder her.

Das Mitteldrittel könnte man im Nachhinein auch „Strafendrittel“ nennen, beide Teams legten eine härtere Gangart ein und wurden von der Hauptschiedsrichterin in regelmäßigen Abständen zum Abkühlen geschickt. 28 Strafminuten verteilte die Dame in Schwarz und sorgte damit für viel Unmut in beiden Lagern. Tore fielen auch in diesem Drittel, vor allem die Steelers zeigten hier ihre Stärken und drehten die Begegnung durch einige sehenswerte Aktionen. Der Alleingang mit Bauerntrick von Mathias Vostarek (3:2) und der Ausgleich durch Mike Weigandt (3:3) sorgten für extrem gute Laune bei der Anhängerschaft der Ellentaler.

Im letzten Abschnitt ließen die Männer im grünen Dress sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und spielten ihr Spiel mit der notwendigen Konzentration und erlaubten Härte zu Ende. Die endgültige Wende wurde mit einem fulminanten Schuss mit anschließender Führung für die Steelers durch Andreas „Josie“ Hilse eingeleitet (3:4). Die Mannheimer versuchten sich noch zu wehren und versuchten es kurz vor dem Ende mit einem sechsten Feldspieler. Kurzen Prozess machte Timo Heintz mit seinem zweiten Treffer des Abends und schaufelte die Hartgummischeibe in die verwaiste Hundehütte der Maddogs. Diese versuchten es aber weiterhin ohne Tormann und wurden eine halbe Minute später erneut bestraft. Über das halbe Spielfeld beförderte Mike Weigandt die schwarze Scheibe und verwandelte die Nebenhalle der SAP-Arena in eine Trauerhalle, zumindest aus der Sicht der Hausherren, die trotz erbittertem Kampf erneut als Verlierer das Eis verlassen mussten (4:7).

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