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Steelers Amateure zerschlagen Rebellion und gewinnen gegen Eisbären

Zwei wichtige Siege konnten die Ellentaler am vergangenen Wochenende einfahren und sich somit sechs Zähler gutschreiben lassen.

Am Samstag gastierte die ehemalige Mannschaft von Trainer Philipp Hodul, die Stuttgart Rebels, in der EgeTrans Arena. Jeweils 18 Spieler standen sich auf dem Eisoval gegenüber und waren bereit, um wichtige Punkte zu kämpfen. Die Hausherren gingen als Favorit in die Begegnung und wurden ihrer Rolle auch sehr schnell gerecht. Gut drei Minuten waren erst absolviert, da durften die Zuschauer auf der Tribüne zum ersten mal die Hände in die Höhe strecken, um den ersten Treffer des Abends zu bejubeln. Mathieu Wöhrle hatte von der blauen Linie abgezogen und dem Schlussmann der Rebellen keine Chance gelassen (1:0). Stuttgart ließ den Kopf aber keinesfalls hängen und sorgte wenig später für den Ausgleich (1:1). 
Aber auch die Amateure zeigten sich unbeeindruckt und hielten sich an ihre Marschroute. Folgerichtig war dann auch das 2:1 in der 13. Minute. Marco Windisch hatte Haiko Hirsch bedient und dieser netzte zur erneuten Führung ein. 

Die zweiten 20 Minuten gehörten allein den Hausherren. Vier Tore innerhalb von sieben Minuten machten aus der Partie eine klare Angelegenheit für das Team der Bietigheimer Reserve. Stuttgart gelang zwar auch ein Treffer, der Zwischenstand von 6:2 nach 40 Minuten war aber deutlich und auch verdient. 

Kaum hatten die letzten 20 Minuten angefangen, machten die Steelers da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Timo Heintz fuhr ein Break und spielte einen Zuckerpass auf den mitgelaufenen Erik Dahm, der sehr sehenswert verwandelte. Somit kam der sympathische Stürmer mit der Nummer #82 zu seinem ersten Treffer für sein neues Team. Auch Marco Windisch wollte seinen Namen noch mal durch die Arena schallen hören und ließ im Alleingang die Gästeabwehr alt aussehen (7:2). Aaron Glock am Mikro bekam aber noch mehr zu tun. Stuttgart kam noch zu seinem dritten Treffer, bevor Mathias Vostarek neun Sekunden vor dem Ende den Gnadenstoss setze und das 9:3 für die Hausherren markierte. 

Keine 24 Stunden später mussten die Männer aus dem Ellental erneut ran. Diesmal auswärts und zwar beim Ligenprimus aus Heilbronn. Aufgrund einiger Verletzungen und Absagen musste der Coach der Steelers tief in seiner Trickkiste greifen, um mehr als zwei spielfähige Reihen zusammen zu bekommen. Kurios, es standen deutlich mehr Verteidiger als Stürmer zu Verfügung, um das fast Unmögliche in Heilbronn zu bewältigen. Wie tapfere Gallier standen die 15 Männer aus dem Ellental den großen Eisbären gegenüber, ganz wie in den Comics um Asterix und Obelix. Witzig sollte das Spiel aber keineswegs werden. Ab der ersten Minute war die Brisanz eines Derbys zu spüren und es ging ab Anspiel los mit Strafen, Fouls und regelwidrigen Aktionen. Beide Teams schenkten sich nichts und auch das Schiedsrichter-Quartett ließ keine großzügige Regelauslegung zu. Das erste Überzahl, keine zwei Minuten waren gespielt, ließen die Eisbären ungenutzt. Ganz anders die Hodul-Truppe, 12 Sekunden Überzahl reichten, um sich das erste mal zu belohnen. Willi Groß versenkte die Vorlage von Haiko Hirsch und markierte das 0:1. Keine 60 Sekunden später durften die „Gallier“ erneut jubeln. Diesmal war es Marco Windisch der traf und den Spielstand auf 0:2 erhöhte. „Es ist noch nichts passiert, wir haben noch nichts gewonnen“ sprach der Coach der Bietigheimer in der ersten Pause zu seinen Jungs. Und so mussten die tapferen Kämpfer aus Schwaben weiter auf Beutezug gehen und taten dies sehr wirkungsvoll ab der 27. Minute. 0:3, 0:4 und auch das 0:5, alles innerhalb von wenigen Minuten. Windisch, Vostarek und wiederum Windisch zerlegten die Eisbären und ebneten den Weg für eine kleine Sensation. Die Eisbären erzielten zwar auch ein Tor, zeigten aber ein gänzlich anderes Auftreten als vor einer Woche beim ersten Aufeinandertreffen. Aggressiv wie immer, erfolglos wie kaum zuvor gesehen. Anders ging es den Mitstreitern von Kapitän Wöhrle. Alle, die noch konnten, marschierten in eine Richtung und zwar in Richtung Heilbronner Gehäuse. Ok, es wurde auch regelmäßig Richtung Strafbank marschiert, aber hier gingen beide Mannschaften fast gleich auf. 53 Strafminuten zu 51 Strafminuten standen nach dem Spiel auf dem Spielbericht. Auch zwei weitere Treffer von Marco Windisch mussten im Schlussdrittel noch eingetragen werden. Einer der beiden sogar in doppelter Unterzahl! Zwar kamen auch die Eisbären noch zu einem Tor, dies sollte aber lediglich Ergebniskosmetik sein und konnte den hart erarbeiteten Auswärtssieg nicht mehr gefährden. 

Philipp Hodul zeigte sich nach dem unerwarteten hohen Sieg sehr zufrieden: 
„Es ist schön zu sehen wie sich das Team, auf und abseits der Eisfläche in die richtige Richtung entwickelt. Den Aufwand, den aktuell alle Teammitglieder betreiben, ist aufgrund des Spielplans sehr hoch. Hoffentlich erholen sich unsere verletzten und angeschlagenen Spieler bis kommenden Samstag, da es hier gegen die noch ungeschlagenen Rhinos geht.“

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