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Rhinos können nicht landen - Heimsieg für die Amateure

Keine Punkte und somit eine Bruchlandung für die Dickhäuter vom Baden-Airpark im Bietigheimer Ellental. So lässt sich der Samstagabend in einem Satz zusammenfassen. Aus Sicht der Hausherren ein wichtiger Erfolg gegen einen der Favoriten auf den Meistertitel in der Regionalliga.

Christian Sess bekam vor Max Häberle den Vorzug im Tor der Hügelsheimer. Der großgewachsene Schlussmann der Gäste machte seine Arbeit in den ersten zwanzig Minuten gut. Sein Gegenüber im Gehäuse der Steelers stand ihm aber in nichts nach und konnte bis dahin ebenfalls sämtliche Angriffe auf sein Gehäuse erfolgreich abwehren. Dominik Guris brachte Ruhe und Sicherheit in die Abwehr der Amateure und ermöglichte mit seiner Spielweise ein ausgeglichenes und torloses erstes Drittel.

Auch der Mittelabschnitt hätte sich weitestgehend ausgeglichen gestaltet, würde es nicht die Gebrüder Heintz geben. Keine zwei Minuten waren noch bis zum nächsten Pausentee zu spielen, da startete der jüngere Heintz durch. Jedoch anstatt einen Pass auf seinen älteren Bruder zu spielen, zündete er aus dem Handgelenk einen fulminanten Schuss und ließ seinem Gegner im Tor der Rhinos keine Chance. Bemerkenswert an dieser Aktion war, dass es vor dem Spiel noch fraglich gewesen ist, ob Lars auf Grund einer Verletzung an seiner Hand überhaupt spielen hätte können.
Der Jubel auf der Bietigheimer Bank verstummte aber bereits eine Minute später sehr abrupt. Wahrscheinlich schon mit dem halben Kopf in der Kabine, mussten die Schwaben den Ausgleich durch einen Treffer von Cedric Duhamel hinnehmen. Dem langjährigen Star der Hügelsheimer war es gelungen, die Abwehr der Hausherren zu überwinden und dem gut haltenden Guris keine Abwehrmöglichkeit zu lassen.

Dass dieses Spiel kein Torfestival werden sollte, hatten die ersten 40 Minuten der Begegnung bereits erahnen lassen. Zwei stark spielende Teams und zwei noch besser haltende Torhüter sorgten zwar für Spannung, jedoch für wenig Jubel auf den Rängen. Erst gut sieben Minuten vor dem Ende gab es wieder großen Beifall von den Plätzen außerhalb des Eisovals. Mathias Vostarek war es gelungen, auf Zuspiel von Lars Heintz und Willi Groß seine Farben in Führung zu bringen.
Als die Rhinos kurz vor dem Ende alles versuchten und im eigenen Überzahl auch noch ihren Torhüter vom Eis nahmen, war es erneut der Mann des vorherigen Treffers, der sein Können zeigte und aus scharfem Winkel das verwaiste Tor mit der Hartgummischeibe füllte.

Somit gingen die Steelers als verdienter Sieger vom Eis und konnten ihre Position an der Tabellenspitze gekonnt behaupten.
Bereits am kommenden Freitag geht es für das Team von Coach Hodul weiter nach Ravensburg. Dort gastieren nämlich seine Männer und werden versuchen, den Puzzlestädtern Punkte zu entführen.

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