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Steelers U13 gewinnt das 38. SERC Wild Wings Future Turnier 2020

Vom 29.2. bis zum 1.3.2020 fand in Schwenningen das 38. Wild Wings Future Turnier in der Altersklasse U13 statt, zu dem neben den Gastgebern in der ersten Gruppe mit Augsburg, Freiburg, Krefeld und Kaufbeuren sowie in der zweiten Gruppe Köln, Ingolstadt, Heilbronn, Herne und Bietigheim geladen waren. Der Spielmodus sah zunächst Spiele „jeder gegen jeden“ in der Gruppenphase vor, gefolgt von Halbfinalspielen der jeweils beiden bestplatzierten Mannschaften, Platzierungsspielen der übrigen Mannschaften, dem Spiel um den dritten Platz und dem Finale. Alle Spiele bestanden aus zwei Hälften mit je 17 Minuten gestoppter Spielzeit.

In der Gruppenphase bekamen es unsere Young Steelers gleich mit Köln zu tun, die von der ersten Minute an sehr stark auftraten. Folgerichtig gingen die Kölner in Führung. Weitere Tore folgten zum 3:0, wobei die Bietigheimer immer besser ins Spiel und zum Anschlusstreffer kamen. Einige sehr gute Bietigheimer Chancen, die nicht verwertet wurden, und clevere Kölner mit einem sehr guten Torwart sicherten den Sieg der Junghaie.

Nächster Gegner waren die Nachbarn aus Heilbronn, die sich mittlerweile durch einige ehemalige Spieler der Jungadler verstärken konnten. Die Young Steelers waren bereits durch die Niederlage gegen Köln unter Druck und es entwickelte sich ein sehr enges Spiel. Wieder gerieten die Bietigheimer in Rückstand, konnten jedoch verdient ausgleichen und mit einem sehenswerten Angriff den 2:1 Endstand erzielen.

Auf dem Spielplan standen nun die Ingolstädter, die in der Tabelle der Bayernrunde auf dem dritten Platz und somit vor den Steelers stehen, jedoch am vergangenen Wochenende in Bietigheim in einem Spiel der Bayernrunde mit 6:2 geschlagen wurden. In der starken Gruppe war aber ein Sieg nötig, um die Chance auf Plätze eins oder zwei und somit das Finale zu erhalten. Zu Beginn war das Spiel ausgeglichen, mit zunehmender Dauer erkämpften sich die Bietigheimer Kinder jedoch mehr und mehr Kontrolle und konnten die Scheibe insgesamt fünf Mal im Tor der Bayern unterbringen. Den Ingolstädtern gelang noch ein Treffer zur Ergebniskosmetik.

Der Letzte Gruppengegner kam aus Herne und hatte bisher in der Gruppe B alle Spiele verloren. Dies täuschte allerdings über die Qualitäten der Herner hinweg, die eine Bietigheimer Führung ausgleichen konnten und dann auch noch frischer wirkten. Spannung bis Spielende war geboten und letztendlich gelang den Steelers über Kampf und eine sehenswerte Passkombination am Ende der 2:1 Siegtreffer.

Da sich die Kölner keine Fehltritte leisteten, gewannen sie souverän die Gruppe B, gefolgt von den Bietigheimer Jungs. In der Gruppe A konnte sich Augsburg vor Krefeld für das Halbfinale qualifizieren. Somit durften die Kölner gegen Krefeld ein „NRW“-Duell austragen und die Bietigheimer mit Augsburg das „Süddeutsche“ Halbfinale bestreiten. Bei der Qualität, die die Kölner bisher gezeigt hatten, war es keine Überraschung, dass sie sich nach einem Sieg gegen Krefeld den Platz im Finale sicherten. Im anderen Halbfinalspiel kamen die Young Steelers gut ins Spiel und konnten in Überzahl mit 1:0 in Führung gehen. Der Bietigheimer Druck nahm zu und ein weiteres Tor folgte zum 2:0 Endstand und der damit verbundenen Finalteilnahme. Im Spiel um den dritten Platz setzte sich Augsburg gegen Krefeld mit 2:1 durch.

Es war also alles in der Helios Arena gerichtet für eine Wiederauflage des Spiels der Bietigheimer Young Steelers gegen die Kölner Junghaie. Nach verhaltenem Beginn beider Mannschaften konnten die Bietigheimer durch diszipliniertes und leidenschaftliches Spiel die Kölner Jungs überraschen, die zunächst nur über Entlastungsangriffe vor das Bietigheimer Tor kamen. Die Bietigheimer produzierten in der ersten Hälfte mindestens drei sehr gute Chancen, die jedoch alle nicht verwertet wurden. Nach einer torlosen ersten Hälfte waren die Young Steelers besser, die Kölner jedoch immer wieder gefährlich vor dem Bietigheimer Tor. In der zweiten Hälfte folgten weitere sehr gute, aber ungenutzte Möglichkeiten für die Steelers, und Köln steigerte sich langsam immer mehr. Das Spiel war nun an Spannung und Intensität kaum zu überbieten! Der vielumjubelte Bietigheimer Siegtreffer fiel 11 Sekunden vor Spielende und die Kölner hatten in der verbleibenden Zeit keine realistische Chance mehr auf den Ausgleich. So gelang der U13 in einem hochklassigen Finale der erste Sieg beim Wild Wings Future Turnier  in dessen Geschichte.


Neben der U13 der Steelers, die im Turnier und besonders im Finale ihr in dieser Saison vielleicht bestes Hockey zeigten, gilt besonderer Dank auch den Trainern und Betreuern, die diesen großen Erfolg und ein tolles Wochenende ermöglichten!


PE

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