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Ex-Bundesligist noch eine Nummer zu groß

Am Samstag ging es auf der Esslinger Insel rund. Die Damen des SC Bietigheim warteten gespannt auf den 1. Bully, um sich mit den besten der Landesliga zu messen. Dass es kein Spiel auf Augenhöhe wird, war bereits im Vorfeld klar. Das Ziel hieß: „Am Ende erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen zu können“.

Die erfahrenen Mädels der Esslinger Spielgemeinschaft kamen jedoch nicht so leicht an den Bietigheimern vorbei wie vermutlich angenommen. Abgesehen von vereinzelten Angriffmöglichkeiten fand das Spiel fast ausschließlich im Bietigheimer Drittel statt und Torfrau Jana Läpple hatte keine Zeit zum Verschnaufen. Es hagelten Schüsse und Nachschüsse. Die Verteidigung hatte jede Menge zu tun. Durch ständige Bewegung, Pässe, Positionswechsel und Schnelligkeit der Esslingerinnen, schien es oft, als stünden dort mehr Spielerinnen auf dem Eis als üblich. So konnte Trainer Mariusz Piasecki und seine Mannschaft mit einem 0:5 noch recht zufrieden in die erste Pause gehen.
Das 2. Drittel lief ähnlich. Esslingen weiterhin mit 1 Block mehr auf der Bank und weit überlegen. Bietigheim war kräftemäßig nicht mehr so gut aufgestellt wie ihre Gegnerinnen. Dennoch wurde gekämpft und an Kapitulation war nicht zu denken. Hin und wieder schaffte es der Puck bis an die gegnerische blaue Linie, wo er prompt von der erfahrenen Esslinger Verteidigung wieder zurückgeschickt wurde. Auch dieses Drittel gingen die Bietigheimerinnen leer aus und wurden mit einem Drittelergebnis von 0:3 in die wohlverdiente und nötige Pause geschickt.
Aller guten Dinge sind 3. Das letzte Drittel begann sehr positiv. Nathalie Mackrell und Sandra Westrich standen nun zusammen auf dem Eis und konnten dies in den ersten Minuten ausnutzen. Mackrell legte Westrich auf zum 1:8 und kurze Momente später tauschten sie die Aufgaben und Mackrell versenkte auf Vorlage von Sandra Westrich zum 2:8. Nun ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft und die Erleichterung war spürbar. Jetzt hieß es nur noch „durchhalten“. Ein Spiel, das sowohl körperlich wie auch nervlich unseren Mädels viel abverlangt hat. Rebecca Wöhlke konnte nach einem unglücklichen Check ihre Mannschaft auf dem Eis leider nicht mehr unterstützen. Ansonsten war von körperlicher Härte nichts zu sehen. Es war eine faire und technisch ansehnliche Partie. Das letzte Drittel wurde weiterhin mit gutem Kampfgeist und Zusammenhalt als Einheit zu Ende gebracht. Die Damen der Steelers haben offensichtlich an Größe und Stärke zugenommen. Auch nach weiteren Toren und einem Endergebnis von 2:13 war zu erkennen, dass die Mannschaft realistisch ist und dass einfach nicht mehr zu holen war. Wir freuen uns und sind gespannt auf das nächste Spiel.
(0:5/0:3/2:5)                                                                                                                                                          S.W.

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